Neue Informationen zur ASP

Sonntag 26.01.2020

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ASP: nur noch 12 Kilometer bis Deutschland

 

Behörden melden weiteres infiziertes Wildschwein in Polen. DJV bittet darum, verdächtige Wildschweinkadaver nicht anzufassen und sofort die Behörden zu informieren. Über das Tierfund-Kataster werden Daten direkt weitergeleitet.

 

(Berlin, 22. Januar 2020) Südlich der polnischen Stadt Sorau haben Behörden bei einem Wildschwein das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Damit ist die Tierseuche nur noch rund 12 Kilometer entfernt von Sachsen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) bittet insbesondere Jäger, Förster und Landwirte, verstärkt auf verdächtige Wildschweinkadaver zu achten und diese umgehend zu melden. Den grenznahen Regionen von Sachsen und Brandenburg gilt besonderes Augenmerk. Wegen des hohen Verbreitungsrisikos der Krankheit sollten tot aufgefundene Tiere nicht angefasst oder eigenhändig transportiert werden. Experten bergen im Ernstfall verdächtige Tierkadaver in speziellen, dichten Behältnissen. Das Virus ist für den Menschen ungefährlich, tötet allerdings Haus- und Wildschweine in kürzester Zeit. Durch Exportbeschränkungen drohen den schweinehaltenden deutschen Landwirten hohe wirtschaftliche Verluste.

 

Die Früherkennung eines möglichen ASP-Ausbruchs ist besonders wichtig, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. In Zusammenarbeit mit dem Friedlich-Loeffler-Institut hat der DJV deshalb das Tierfund-Kataster (tierfund-kataster.de) ausgebaut: Eingetragene Daten zu toten Wildschweinen werden automatisch an das zuständigen Veterinäramt weitergeleitet. So können Behörden im Ernstfall schnell Maßnahmen einleiten. Weitere Informationen liefert die Broschüre “Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest”, die der DJV vergangene Woche veröffentlicht hat. Die Broschüre gibt es digital auf www.jagdverband.de. Die gedruckte Version ist im DJV Shop erhältlich. Laufend aktualisierte Informationen zur Afrikanischen Schweinepest gibt es hier: www.jagdverband.de/asp.

 

Alternativ können Sie oben eine bereits bestehenden Vorlage

auswählen, um diese dann individuell anzupassen.


Montag, 27.08.2018

Die Karte des Friedrich-Löffler Instituts zur Ausbreitung der ASP wird wöchentlich erneuert. 

 

Hier geht`s zur aktuellen Karte


Dienstag 17.07.2018

Die EFSA hat Strategien für das Management von Wildschweinen in verschiedenen Stadien einer Schweinepestepidemie ermittelt, die beschreiben, was vor, während und nach einem Krankheitsausbruch zu tun ist. Wildschweine spielen nachweislich eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung der Krankheit.

In einem heute veröffentlichten wissenschaftlichen Gutachten untersuchen Sachverständige der EFSA die Dichte der Wildschweinpopulation in Europa und bewerten Maßnahmen, um diese zu verringern und infizierte Wildschweine von nicht infizierten fernzuhalten. Außerdem ermittelten sie Möglichkeiten zur frühzeitigen Erkennung der Seuche...

 

mehr unter: efsa


Dienstag 24.04.2018

ASP  in Ungarn aufgetaucht.  Bitte lesen Sie dazu folgenden Artikel:

 

https://www.jagderleben.de/news/erstmals-asp-ungarn


Freitag 02.03.2018

Unsere Jäger tragen eine hohe Verantwortung bei der Hege und Pflege des Wildbestandes“, stellt Landrat Markus Bauer fest. „Wir wollen uns präventiv auf die Situation einstellen und unsere Partner unterstützen, um zukünftigen Problemen entgegenzustehen“, erläutert er die Beweggründe für die Entscheidung, dass der Salzlandkreis die verstärkte Bejagung von Schwarzwild unterstützt. Mit dem Verzicht auf die Trichinenuntersuchungsgebühr, vorerst für ein Jagdjahr (April 2018 – März 2019), sollen die Abschusszahlen in der Region erhöht werden. Dies gilt für Jagdausübungsberechtigte für Jagdbezirke im Salzlandkreis. Die Entsorgungskosten für durch Nachweis des Duncker’schen Muskelegels untaugliche, zu entsorgende Stücke werden in dem angegebenen Zeitraum ebenfalls durch den Salzlandkreis getragen.  

 

Nähere Informationen finden Sie dazu u.a. auf der Internetseite des Salzlandkreises:

 

 

 


Dienstag 06.02.2018

Das Land Sachsen-Anhalt hat einen finanziellen Anreiz zur Meldung und Beprobung von Fall- und Unfallwild geschaffen. Je untersuchungsfähige Probe von Fall- und Unfallwild werden durch die Tierseuchenkasse 50 Euro ausgezahlt.

 

Nähere Informationen finden Sie dazu u.a. auf der Internetseite des Salzlandkreises: